Allgemeine Informationen zum Lehrveranstaltungsangebot

Hilfsmittel in Prüfungen

Wichtige Neuerung zu Hilfsmitteln in den Prüfungen!

Ab dem WS 18/19 gilt für alle Prüfungen (Zwischenprüfungsklausuren, Klausuren in den Kleinen und Großen Übungen, Klausuren für FFA/Erasmus/LL.M sowie mündliche Prüfungen im Schwerpunkt) die folgende Regelung:

„Zugelassene Hilfsmittel sind die für das betreffende Rechtsgebiet einschlägigen Gesetzestexte. Sie dürfen keine Beilagen (Aufbauschemata u. ä.) enthalten. Unterstreichungen, Markierungen, Pfeile, Ausrufezeichen und einzelne Wörter sind zulässig, sofern sie eine bloße Lesehilfe darstellen und kein System einer Kommentierung erkennen lassen. Einzelne Paragrafenhinweise, auch solche, die auf ein anderes Gesetz verweisen, dürfen in den Gesetzestext eingetragen werden.
Hinweis: In den Klausuren für die Erste Prüfung in Schleswig sind keine Gesetzesmarkierungen zulässig. In Schleswig werden den Prüflingen unkommentierte Gesetzestexte gestellt.“

SPB 6 "Völker- und Europarecht"

Das Völker- und das Europarecht gehören zu den Rechtsgebieten, deren Bedeutung in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Es gibt mittlerweile kaum einen Lebensbereich, der keine europäische oder gar weltweite Dimension aufweist. Rein innerstaatliche Probleme, die mit Hilfe des nationalen Rechts gelöst werden könnten, sind heute quasi inexistent. Stichworte wie Umweltschutz, Klimaänderung, Handelsbeziehungen, Finanzmärkte, Verkehr, Nuklearwaffen, Pandemien, Tourismus, Migration, Flüchtlinge, Terrorismus, organisierte Kriminalität oder Internet mögen genügen, um die neue globale Realität zu verdeutlichen. Ohne Kenntnisse des Völker- und des Europarechts, der einzigen Rechtsgebiete, die der europa- und weltweiten Dimension der heutigen Probleme Rechnung tragen, lassen sich die moderne Welt und das staatliche Handeln nicht mehr verstehen. Unabhängig davon, in welchem Rechtsbereich man später tätig sein wird – völker- und europarechtliche Kenntnisse sind für den modernen Juristen unabdingbar.

Koordinatorin: Prof. Dr. Kerstin von der Decken (vormals Odendahl)

Nähere Informationen:

Kurzvorstellung Schwerpunkt 6

Detailinformationen Schwerpunkt 6

MA "Internationale Politik und Internationales Recht"

Ab dem Wintersemester 2011/2012 bietet das Walther-Schücking-Institut zusammen mit dem Fachbereich Politikwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaft den Masterstudiengang (M.A.) "Internationale Politik und Internationales Recht" an.

Das Ziel des Studiengangs ist, den Studierenden ein vertieftes empirisches Fachwissen und eine ausgebaute theoretisch-konzeptionelle Analysekompetenz an der Schnittstelle zwischen Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft zu vermitteln, die sie zu eigenständiger Forschungsarbeit zu den Problemen von Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung von Politik und Recht befähigt. Der Studiengang bietet einerseits eine forschungsorientierte Vertiefung des politikwissenschaftlichen Grundlagenwissens mit einer inhaltlichen Fokussierung auf Akteure, Strukturen, Inhalte und Prozesse des Regierens auf nationaler und insbesondere internationaler Ebene, andererseits bietet er eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Grundfragen und Strukturen des europäischen und internationalen Rechts.

Weitere Informationen

Informationen des Fachbereichs Politikwissenschaften
Studieninformationsblatt
Zulassungsinfo

Zitierleitfäden

Die Zitierleitfäden sind eine Hilfestellung für Studierende des Schwerpunktbereiches Völker- und Europarecht sowie für ERASMUS-, LL.M.- und IPIR-Studierende in Bezug auf das allgemeine Erstellen und die formalen Erfordernisse bei der Erstellung von Seminar-, Master- und Schwerpunkthausarbeiten.

Die dort zusammengetragenen Regeln zum Zitieren werden von allen Direktorinnen und Direktoren des Walther-Schücking-Instituts als korrekte Zitierweise anerkannt. Allerdings sind die dargestellten Regeln weder erschöpfend noch als die einzig richtigen anzusehen. Bei Bedarf kann es notwendig sein, die Regelungen zu erweitern oder abzuändern.