Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht (Reihe)

Neben dem German Yearbook of International Law bildet die Veröffentlichungsreihe des Walther-Schücking-Instituts das zweite besonders wichtige Publikationsorgan. In dieser Reihe werden Habilitationsschriften von Mitgliedern des Instituts und qualifizierte Dissertationen, die von den Direktorinnen und Direktoren des Instituts betreut oder begutachtet wurden, veröffentlicht. Ferner erscheinen in der Schriftenreihe die Tagungsbände der vom Institut ausgerichteten internationalen Symposien und Workshops sowie häufig auch Sammelbände zu den Ringvorlesungen des Instituts, welche regelmäßig zu aktuellen völker- und europarechtlichen Fragestellungen veranstaltet werden.

Anregungen für die Aufnahme von Titeln zu völker-/europarechtlichen Themen in die Schriftenreihe werden gern entgegengenommen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Dr. Tina Roeder.

Mehr Informationen zu den aktuellen Bänden der Schriftenreihe finden Sie nachfolgend sowie auf der Homepage von Duncker & Humblot, von wo die Bände auch bestellt werden können.

Aktuelle Ausgabe

Stöckle, Philipp: Guarantees of Non-Repetition. Die Anordnung struktureller Reformen durch den Inter-Amerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte
Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel (VIIR), Band 202
2021. 370 S.
Schriftenreihe WSI - aktueller Band Der Inter-Amerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (IAGMR) trifft unter dem Titel der »Guarantees of Non-Repetition« weitreichende Anordnungen, mit denen er auf strukturelle Menschenrechtsprobleme in den seiner Gerichtsbarkeit unterliegenden Staaten Lateinamerikas reagiert. Die Anordnungen verpflichten zu Reformen auf legislativer, administrativer oder institutioneller Ebene, deren Umsetzung der Gerichtshof selbst überwacht. Als eine Maßnahme, die sich nicht den traditionellen Rechtsfolgenanordnungen internationaler Gerichte zuweisen lässt, werfen die Guarantees of Non-Repetition des IAGMR zahlreiche formell- wie materiellrechtliche Fragen auf. Die Arbeit untersucht die Theorie und Praxis der Guarantees of Non-Repetition und geht dabei besonders auf die Kompetenz des IAGMR zur Anordnung struktureller Reformen ein.