Aktuelles

Völkerrechtliche Tagesthemen: Gespräch zum Thema Flucht und Migration

Völkerrechtliche Tagesthemen: Public International Law and Pandemics: COVID-19 as a Watershed

Völkerrechtliche Tagesthemen: Unzulässigkeit durch Folter erlangter Beweismittel – neue Rechtsprechung des EGMR

Völkerrechtliche Tagesthemen: Climate Litigation / Klimaklage

Völkerrechtliche Tagesthemen: Die Tätigkeit als Vorsitzende im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Völkerrechtliche Tagesthemen: Zu den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Brexit

Völkerrechtliche Tagesthemen: die zwei Körper des Königs - „das Treiben" des thailändischen Monarchen in Bayern

Völkerrechtliche Tagesthemen: 75 Jahre Vereinte Nationen

Völkerrechtliche Tagesthemen: Völkerrechtliche Fragen der Seegrenzen und Ressourcennutzung im östlichen Mittelmeer

Völkerrechtliche Tagesthemen: der Konflikt um Berg-Karabach / Artsakh

Nutzung der Bibliothek im März

10.02.2021

Zugangsberechtigte beachten bitte die Einschränkung im März zu unserer Bibliothek.

Von Felsen und Fischen – Zur Frage der Fischereirechte um Rockall

02.02.2021

Rockall Felsen - Óglaigh na hÉireann - Flickr

Rockall Felsen; Bild von Óglaigh na hÉireann über Flickr (CC BY 2.0).

 

Bei der steinigen 624 m² großen Erhebung, die 162 Seemeilen in westlicher Richtung entfernt vom nördlichen Teil des Vereinigten Königreichs aus dem Nord-Ost-Atlantik ragt und die unter der Bezeichnung „Rockall“ bekannt ist, handelt es sich um einen Felsen. Nicht nur besteht die Formation aus Fels, sie ist auch ein Felsen im Sinne des Seevölkerrechts mit allen Konsequenzen für die Beanspruchung von Meereszonen und die Ausübung von Nutzungsrechten. Die Frage einer zwölf Seemeilen breiten Zone unter britischer Hoheit um den Felsen und damit einhergehende exklusive Fischereirechte wurde jüngst wieder relevant, als am 5. Januar 2021 ein schottisches Patrouillenboot ein Fischereifahrzeug unter irischer Flagge stoppte und auf ein Verbot des Fischfangs in diesem Gebiet verwies. Die in den Medien geäußerte irische Position scheint sich darauf zu beziehen, dass um einen unbewohnten Felsen überhaupt keine Hoheitszone gezogen werden könne. Die entscheidende Frage ist aber die Regelung des Zugangs zu Gewässern des Vereinigten Königreichs zum Zweck des Fischfangs für Schiffe unter der Flagge eines der EU-Mitgliedstaaten nach dem 1. Januar 2021 und dem Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Im Folgenden werden der Hintergrund der Streitigkeit in seiner rechtshistorischen Einbettung (1.) und sodann die Regelungen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (SRÜ) für Inseln und Felsen kurz erläutert (2.), bevor auf die Rolle der Souveränität des Küstenstaates eingegangen (3.) und der Frage nachgegangen wird, welche Auswirkungen der Austritt des Vereinigten Königreichs für Fischereirechte der EU-Mitglieder hat (4.). Der Beitrag schließt mit einem kurzen Ausblick (5.).

Weiterlesen (externer Link zum Völkerrechtsblog)

Andreas von Arnauld, How to Illegalize Past Injustice: Reinterpreting the Rules of Intertemporality

06.01.2021

for:

European Journal of International Law (forthcoming), prepublished as Max Planck Institute for Comparative Public Law & International Law (MPIL) Research Paper No. 2020-49, Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=3742694 or http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.3742694

Ästhetisches und juridisches Urteilen: Rechtsästhetik als Methodenkritik

06.01.2021

Beitrag in:

Eva Schürmann and Levno-Paridam von Plato (eds.), Rechtsästhetik in rechtsphilosophischer Absicht, Nomos, Baden-Baden 2020, S. 103-117.

New Human Rights in Regional Human Rights Institutions

06.01.2021

Beitrag in:

Friedens-Warte 93 (2020), pp. 44-55.

An Exercise in Defragmentation: The Grand Chamber Judgment in Hassan v UK

06.01.2021

Beitrag in:

Robin Geiß and Heike Krieger (eds.), The ‘Legal Pluriverse’ Surrounding Multinational Military Operations, Oxford University Press, Oxford 2020, pp. 179-197.

Die Völkerrechtlichen Tagesthemen starten wieder

07.11.2020

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die völkerrechtlichen Tagesthemen nach einer coronabedingten Pause am 11. November 2020 wieder zurück sind. Dieses Semester natürlich im virtuellen Format via Zoom. Hier der Zoom-Link: https://uni-kiel.zoom.us/j/82689759566?pwd=UWxmRnlvdFlMVVA5alJwV0tBOFptdz09

Die völkerrechtlichen Tagesthemen finden mittwochs im zwei-Wochen-Rhythmus von 13 Uhr s.t. bis 14 Uhr online via Zoom statt. Die virtuellen Termine bestehen jeweils aus einem 20-minütigen Vortrag und einer anschließenden 40-minütigen Diskussion mit den Zuhörer*innen.

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird im Anschluss als Audio- oder Video-Format auf unserer Instituts-Homepage und als Podcast Episode (voraussichtlich bei iTunes) unter dem Titel „Völkerrechtliche Tagesthemen: Spotlight“ hochgeladen und kann somit auch nachträglich noch angehört werden.

Weitere Informationen und ein Teaser-Video finden sich auf der folgenden Seite: https://www.wsi.uni-kiel.de/de/veranstaltungen/voelkerrechtliche-tagesthemen

Pandemiebedingt abgesagt: Walther-Schücking-Lecture am 05. November 2020

21.10.2020

Liebe Besucher*innen unserer Homepage, die geplante Walther-Schücking-Lecture mit Eibe Riedel muss wegen den aktuellen Beschränkungen aufgrund der COVID19-Pandemie abgesagt werden. Sobald eine unter den gegebenen Pandemiebedinungen verlässliche Planung möglich ist und eine Walther-Schücking-Lecture geplant ist, informieren wie Sie gerne auf unserer Homepage.