Prof. Dr. Andreas von Arnauld

Geschäftsführender Institutsdirektor

Westring 400, R.03.38
Telefon: +49 431 880-1733/2189
Telefax: +49 431 880-1619
arnauld@wsi.uni-kiel.de

Lebenslauf

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Sprechstunde:
Bitte Termin reservieren lassen über Sekretariat per E-Mail.

Sekretariat

Carmen Thies

Zur Person

Andreas von Arnauld de la Perrière, am 17. Oktober 1970 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Bonn. Im Anschluss an das erste Staatsexamen im Jahre 1994 war er bis 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo von Münch am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg. Nach Promotion (1998) und zweitem Staatsexamen (1999) ging er an die Freie Universität Berlin, als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europarecht und Verfassungsgeschichte bei Prof. Dr. Albrecht Randelzhofer.

 

Im Februar 2005 wurde Andreas von Arnauld am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin habilitiert und erhielt die venia legendi für die Fächer Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Freien Universität Berlin wechselte er an die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg, wo er im Februar 2007 zum Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Völker- und Europarecht ernannt wurde. Zum Sommersemester 2012 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Völker- und Europarecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 

Seit dem 1. Oktober 2013 ist Andreas von Arnauld Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und zugleich Ko-Direktor (seit 1. Juli 2016 geschäftsführend) des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht. Er ist Mitglied des Völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes, des Vorstandes der Deutschen Stiftung Friedensforschung und der Ludwig-Quidde-Stiftung (seit 2016) sowie Mitglied des Rates der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht (seit 2017).

 

Andreas von Arnaulds Forschungsschwerpunkte liegen völkerrechtlich im Bereich des Friedenssicherungs- und des Konfliktrechts, der Menschenrechte und der Streitbeilegung; hinzu tritt das deutsche, europäische und vergleichende Verfassungsrecht mit einem Schwerpunkt auf Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit (rule of law). In seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Andreas von Arnauld stark auf Grundlagenfragen des Rechts (Theorie, Philosophie und Geschichte) orientiert und pflegt den interdisziplinären Austausch, namentlich mit Sozial- und Politikwissenschaften (Internationale Beziehungen, Politische Theorie, Soziologie) sowie mit Literatur- und Kulturwissenschaften.