Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Das Jessup-Team 2017 bedankt sich bei seinen Unterstützern:

 

 

Brunswiker Stiftung

Exzellenzcluster Ozean der Zukunft

 

Studierendenparlament

Deutscher Anwaltverein

Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

 

 

Rechtsanwaltskanzlei Weißleder Ewer
 


 

Jessup PlakatDer "Jessup" ist eine etablierte Institution an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Das Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht betreut jedes Jahr das jeweilige Moot Court Team umfassend, wozu u. a. das Bereitstellen von geeigneten Arbeitsräumen sowie die Benutzung der Völkerrechtsbibliothek gehören. Ferner wird das Team hierbei von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Walther-Schücking-Instituts betreut.

Bei einem solchen Moot Court vertreten die Studierenden als ein Team von quasi-Anwälten eine Partei (einen Staat) in einem simulierten Rechtsstreit. Dazu erarbeiten sie gemeinschaftlich aus einem fiktiven Fall in mehrmonatiger Arbeit Schriftsätze für beide Parteien des Verfahrens. D.h. dass sowohl die Schriftsätze des Klägers, als auch die des Beklagten von ein und demselben Team verfasst werden. Nach dieser Schriftsatzphase treten dann zunächst die Teams der teilnehmenden deutschen juristischen Fakultäten in der mündlichen Phase, also einem mündlichen Wettbewerb, gegeneinander an. Bei diesen sogenannten "National Rounds" werden die Studierenden von "judges", also Praktikern, Richter*innen und Professor*innen im Völkerrecht anhand ihrer Überzeugungskraft und rechtlichen Expertise in der fiktiven Gerichtsverhandlung bewertet.  Nachdem die Teams zuerst eine feste Anzahl von "Pleadings" gegeneinander absolviert haben, wird dann aufgrund der erstrittenen Punktzahlen entschieden, welche Teams es in die K.O.-Runde schaffen. Hier wird nach mehreren K.O.-Runden der Sieger der "National Rounds" ermittelt.

Dieser darf schließlich zusammen mit einem oder zwei anderen Teams aus Deutschland an den "International Rounds" in Washington D.C. teilnehmen, wo die Karten noch einmal neu gemischt werden und es gegen Teams aus aller Welt in die Verhandlung geht.

Natürlich wird den Studierenden aufgrund des erhöhten Zeitaufwands ein Semester ihres Studiums nicht auf die Zwischenprüfungs- und Freischussfrist angerechnet. Darüber hinaus befreit sie die Teilnahme am Jessup Moot Court sowohl vom Schlüsselqualifikations- als auch vom Fremdsprachennachweis. Überdies erhalten die Teammitglieder nach dem Wettbewerb einen Seminarschein.