HUman Rights – MUtually Raising excellence (HURMUR)

Seit Januar 2016 ist das Walther-Schücking-Institut in das Projekt “HUman Rights – MUtually Raising excellence” (HURMUR) eingebunden. Das dreijährige Projekt wird von der Europäischen Union gefördert und zielt in Kooperation mit dem Dänischen Institut für Menschenrechte in Kopenhagen, Dänemark, und der Law School der Universität Tallinn, Estland, darauf ab, die Forschung im Bereich der Menschenrechte zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Ausbildung institutioneller Strukturen in Tallinn.

Neben der allgemeinen Beteiligung an dem Projekt arbeitet das Walther-Schücking-Institut vor allem in zwei Bereichen. Erstens werden die Entwicklung und regelmäßige Veröffentlichung einer neuen Fachzeitschrift, des „East European Yearbook on Human Rights“, durch die Law School in Tallinn unterstützt. Das Jahrbuch soll ein Forum für menschenrechtliche Forschung bieten, vor allem solche mit regionalem Bezug zu Osteuropa. In Anbetracht seiner langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich dank der Veröffentlichung des German Yearbook for International Law ist das Walther-Schücking-Institut prädestiniert, die Entwicklung dieses Projekts anzuleiten.

Der zweite Hauptfokus liegt in dem Projekt „New Human Rights for the 21st Century“, das sich mit der Herausbildung „moderner“ Menschenrechte befasst. Solche Rechte sind äußerst divers und reichen von sexuellen und reproduktiven Rechten oder dem Recht auf Geschlechtsidentität bis hin zu Rechten, die an technologische Entwicklungen geknüpft sind, wie beispielsweise das Recht auf Internetzugang oder das sogenannte Recht auf Vergessenwerden im Internet. Ihre Ursprünge, Funktion und Rhetorik werden auf Workshops und Konferenzen in Kiel und Tallinn diskutiert werden. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen werden in einem Sammelband veröffentlicht.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Projekts.

Beteiligte Personen am Walther-Schücking-Institut: