Inhaltliche Gestaltung, Umfang und Prüfungen

Inhaltliche Gestaltung

Das LL.M.-Programm der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bietet den LL.M.-Kandidatinnen und -Kandidaten große Freiheiten bei der Auswahl der Inhalte des Aufbaustudiengangs. Lediglich eine einsemestrige Einführungsveranstaltung in das deutsche Rechtssystem ist von allen LL.M.-Kandi-datinnen und -Kandidaten verpflichtend zu besuchen, falls sie noch nicht über entsprechende Vorkenntnisse verfügen. Ansonsten können sich Kandidatinnen und Kandidaten aus dem umfangreichen Lehrveranstaltungsangebot der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät in Absprache mit der betreuenden Professorin bzw. dem betreuenden Professor einen quasi „eigenen“ Aufbaustudiengang zusammenstellen und so eigene Schwerpunkte setzen.

Das Vorlesungsangebot der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist über das UNVIS abrufbar. Klicken Sie dort unter der Überschrift „Lehre“ auf „Vorlesungsverzeichnis“ und dann auf „Rechtswissenschaftliche Fakultät“. Links oben unter „Extras“ finden Sie dann den Link „Alle Veranstaltungen unter dieser Überschrift“, welcher Ihnen alle angebotenen Lehrveranstaltungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät im aktuellen Semester auflistet. Zur Auflistung der Lehrveranstaltungen eines anderen Semesters, wählen Sie aus dem Drop-Down-Menü oben rechts das entsprechende Semester aus („SS“ steht für Sommersemester [April-September], „WS“ für Wintersemester [Oktober-März]).

Umfang und Prüfungen

Das Programm umfasst ein Winter- und ein Sommersemester. Innerhalb dieser Zeit müssen Kurse mit insgesamt mindestens 16 Semesterwochenstunden (SWS) belegt werden; im Regelfall also 8 SWS pro Semester. Werden in einem Semester aber nur Kurse mit z.B. insgesamt 6 SWS belegt, kann dies ausgeglichen werden, wenn im anderen Semester Kurse von insgesamt 10 SWS belegt werden. Die Anzahl der SWS ist im Vorlesungsverzeichnis bei der jeweiligen Lehrveranstaltung angegeben.

Ferner ist bis spätestens Ende des zweiten Semesters eine schriftliche Arbeit von zwischen 80.000 und 140.000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Fußnoten (entspricht etwa 40-60 Seiten) anzufertigen. Das Thema dieser Arbeit kann ab dem Ende des ersten Studiensemesters in Absprache mit der betreuenden Professorin bzw. dem betreuenden Professor festgelegt werden.

Die Arbeit ist zum Ende des Studienjahres vorzulegen (30. September) - auch in digitaler Weise. Sie soll in deutscher, kann aber auch im Einverständnis mit der betreuenden Professorin/ des betreuenden Professors ausnahmsweise in englischer oder französischer Sprache abgefasst werden.

Der jeweilige LL.M.-Grad wird verliehen, wenn die Kandidatin/der Kandidat in zwei Dritteln, mindestens aber in vier der Einzelprüfungen  der belegten Lehrveranstaltungen (siehe § 5 Abs 1 Satz 1 Magisterordnung) und in der schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit mindestens die Note "Ausreichend" erreicht hat.

Sofern Lehrveranstaltungen von mehr als 16 SWS belegt wurden, kann die Kandidatin/der Kandidat die Lehrveranstaltungen, die in die Gesamtnote einfließen sollen, selber auswählen.

Die Abnahme der Prüfungen kann sowohl schriftlich als auch mündlich erfolgen. Die Entscheidung hierüber liegt bei der Leiterin bzw. dem Leiter der jeweiligen Lehrveranstaltung.