Aktuelles

4. Walther Schücking Lecture

Einladung zur 4. Walther Schücking Lecture am 28.10.2021 (in Präsenz)

12.10.2021

Vortrag und Diskussion (englisch) mit

Eibe Riedel
Professor em. für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht und Rechtsvergleichung, Universität Mannheim

Standards as Sources


Um das Vermächtnis seines früheren Direktors zu würdigen, lädt das Walther-Schücking-Institut jedes Jahr renommierte Völkerrechtler*innen zu einem Vortrag im Geiste Walther Schückings ein, der als Wissenschaftler, Politiker und Richter für den Gedanken von Frieden durch Recht und internationale Zusammenarbeit eintrat.
Den Vortrag wird in diesem Jahr Professor Eibe Riedel halten, der sich vor allem auf dem Gebiet der Menschenrechte internationale Anerkennung erworben hat: Von 1997 bis 2012 gehörte er dem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte an, bis 2007 als dessen Vizepräsident; an der Genfer Akademie für Humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte lehrte er von 2009 bis 2012 als Inhaber des Swiss Human Rights Chair, danach bis 2017 als Gastprofessor. Mit seinem Vortrag knüpft Eibe Riedel an seine Kieler Habilitationsschrift zur „Theorie der Menschenrechtsstandards“ an, in der er auf innovative Weise einen Erklärungsansatz entwickelte, wie sich über Rechtsordnungen hinweg und ungeachtet ihrer rechtsformalen Einordnung menschenrechtliche Standards wechselseitig befruchten. Nach mehr als drei Jahrzehnten, in denen er umfangreiche praktische Einblicke in internationale Normbildungsprozesse gewinnen konnte, wird sich Eibe Riedel in seinem Vortrag mit der Herausbildung von Standards im internationalen Wirtschafts- und Arbeitsrecht sowie im Bereich sozialer Menschenrechte befassen.
Vortrag und Aussprache finden in englischer Sprache statt.


Donnerstag, 28. Oktober 2021, 18-20 Uhr,  CAP 2 Hörsaal A – Auditorium Maximum


Für den Zugang zu der Veranstaltung ist der Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, einer Genesung oder eines negativen Testergebnisses (nicht älter als 24 Stunden) zu erbringen. Sollte kein Nachweis erbracht werden, kann der Zugang zu der Veranstaltung nicht gewährt werden. 

Die Einladung im PDF-Format finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre (Teilzeit)

25.09.2021

Am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 1. Februar 2022 eine Stelle als

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre (Teilzeit)

zu besetzen. Die Besetzung erfolgt unbefristet. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht derjenigen einer Teilzeitstelle (z. Z. 19,35 Stunden). Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die/Der Mitarbeiter*in soll ausschließlich im Bereich der Lehre eingesetzt werden. Die Lehrverpflichtung beträgt sechs Lehrveranstaltungsstunden (6 SWS) im Semester.

Die Stelle dient der langfristigen Stärkung und Sicherung der interdisziplinären und internationalen Lehre im Bereich des Völker- und Europarechts. Zu den abzuhaltenden Lehrveranstaltungen zählen:

  • propädeutische Kurse zur juristischen Denkweise und Methodik (auf Deutsch)
  • Verfassen rechtswissenschaftlicher Themenarbeiten (auf Deutsch)
  • einführende Kurse in das deutsche Recht (auf Deutsch und ggf. auf Englisch),
  • Veranstaltungen zu Sondergebieten des Völker- und/oder Europarechts (auf Deutsch oder Englisch)

 

Die Kurse wenden sich vorwiegend an Studierende des interdisziplinären Master-Studiengangs Internationale Politik und Internationales Recht (IPIR) sowie an Erasmus-Studierende und Studierende des LL.M.-Studiengangs.

Hinzu kommen Koordinations- und Betreuungsaufgaben im IPIR-Masterstudiengang.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Erste juristische Prüfung, Erstes Staatsexamen oder Zweite Juristische Staatsprüfung mind. mit der Note „befriedigend“ oder ein vergleichbarer ausländischer juristischer Studienabschluss (z.B. Master of Laws oder J.D. mit vergleichbarer Note),
  • abgeschlossene Promotion (die Promotionsurkunde soll zum Zeitpunkt der Bewerbung vorliegen, zum Einstellungszeitpunkt muss sie vorliegen; in jedem Fall muss zum Zeitpunkt der Bewerbung die Begutachtung der Dissertationsschrift abgeschlossen sein),
  • Kenntnisse des deutschen Rechts,
  • vertiefte Kenntnisse im Völker- und Europarecht,
  • exzellente deutsche und gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • ausdrücklich erwünscht sind Erfahrungen in der Lehre, möglichst im Bereich interdisziplinäre (v.a. Politikwissenschaften) und internationale Lehre, sowie Erfahrung im Verfassen rechtswissenschaftlicher Texte, möglichst nachgewiesen durch eigene Publikationen.

 

Bewerbungen – bevorzugt in elektronischer Form – sind mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Kopien aller Abschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse etc.) bitte ab sofort bis zum bis zum 29. Oktober 2021 zu senden an:

Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Kerstin von der Decken

Westring 400

D-24118 Kiel

Deutschland

E-Mail: decken@wsi.uni-kiel.de

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie als Pdf-Datei hier.

Andreas von Arnauld, Teilnahme an Diskussionsveranstaltung "Die Landesgründung Schleswig-Holsteins im Jahr 1946"

12.08.2021

Die Veranstaltung des Lorenz-von-Stein-Instituts beleuchtet am Tag der Landesgründung die öffentlich bislang wenig präsenten Initiativen der Militärregierung zum Aufbau der Demokratie. Dafür konnten ausgewiesene historische und juristische Experten gewonnen werden: Prof. Dr. Andreas von Arnauld, Prof. Dr. Uwe Danker, Prof. Dr. Michael Ruck und Prof. Dr. Utz Schliesky. 


Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 16.08.2021 möglich. Die Veranstaltung ist auch im Live-Stream über den Offenen Kanal Kiel zu verfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite des Lorenz-von-Stein-Instituts.

Erik van Doorn im Völkerrechtspodcast: "Seevölkerrecht: How much is the fish?"

12.08.2021

Den Beitrag im Podcast des Völkerrechtsblog finden Sie unter diesem Link.

1. Jost-Delbrück-Preis für Friedenssicherungs- und Konfliktvölkerrecht: Vorschläge bis zum 31. August erbeten

29.07.2021

Alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

Erik van Doorn, Fernsehinterview in der Sendung #SRFglobal „Bis zum letzten Fisch?"

02.07.2021

Das Interview finden Sie ab Minute 6:45 unter diesem Link.

Völkerrechtliche Tagesthemen: Ngozi Okonjo-Iweala. Die erste Frau an der Spitze der WTO - Haben Handelsorganisationen ein Gender-Problem?

Andreas von Arnauld (Hrsg.): Christian Tomuschat zu Ehren / Honouring Christian Tomuschat

07.06.2021

Die Friedens-Warte: Journal of International Peace and Organization 93 (2020), Issue 3-4, S. 241-452.

Andreas von Arnauld, Deadlocked in Dualism. Negotiating for a Final Settlement

07.06.2021

Beitrag in:

Valentina Volpe/Anne Peters/Stefano Battini (Hrsg.), Remedies against Immunity? Reconciling International and Domestic Law after Italian Constitutional Court’s Sentenza 238/2014, Springer, Berlin 2021, S. 313-329; Dialogical Epilogue with Joseph H. H. Weiler, S. 393-396.

Andreas von Arnauld, The German Yearbook of International Law: Origins, Development, Prospects

07.06.2021

Beitrag in:

Netherlands Yearbook of International Law, Vol. 50 (2019), Asser, The Hague 2021, S. 149-168 (mit Daley Birkett).

Andreas von Arnauld, The Treaty of Versailles at 100: By Way of Introduction

07.06.2021

Beitrag in:

German Yearbook of International Law 62 (2019), Berlin, Duncker & Humblot 2021, S. 83-91.

Andreas von Arnauld. Kommentierung zu Art. 54-58, 60 und 61 GG

07.06.2021

Kommentierung in:

Ingo von Münch/Philip Kunig (Begr.), Grundgesetz-Kommentar, C. H. Beck, 7. Aufl. München 2021, hrsg. von Jörn Axel Kämmerer und Markus Kotzur: Art. 54-58, 60 und 61 (S. 2581-2638, 2717-2739).

Andreas von Arnauld/Stefan Martini. Kommentierung zu Art. 16, 16a GG

07.06.2021

Kommentierung in:

Ingo von Münch/Philip Kunig (Begr.), Grundgesetz-Kommentar, C. H. Beck, 7. Aufl. München 2021, hrsg. von Jörn Axel Kämmerer und Markus Kotzur: Art. 16 und Art. 16a (S. 1200-1293).

Völkerrechtliche Tagesthemen: The Stanišić and Simatović case before the International Residual Mechanism for Criminal Tribunals

Andreas von Arnauld, Das Völkerrecht als Kultur des Friedens: Ramifications juridiques d’un thème de Peter Häberle

04.06.2021

Beitrag in:

Markus Kotzur/Bernhard Ehrenzeller (Hrsg.), Verfassung, Gemeinwohl und Frieden. Nachgedacht aus Anlass des 85. Geburtstags von Peter Häberle, Nomos, Baden-Baden 2020, S. 217-240.

Völkerrechtliche Tagesthemen: Same Same But Different?: Keine Immunität für Kriegsverbrecher:innen vor dem BGH

Online-Vortrag am 03. Juni 2021: Prof. Dr. Nele Matz-Lück, Wem gehören die Ressourcen im östlichen Mittelmeer? - Ein völkerrechtlicher Blick auf die griechisch-türkischen Streitigkeiten

01.06.2021

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter:  https://www.shug.uni-kiel.de/abfrage/programm.pl

Völkerrechtliche Tagesthemen: 100 Tage Biden – Quo vadis, Wirtschaftsvölkerrecht

Kerstin von der Decken, Völkerrechtliche Bindungen des Iran an die Menschenrechte: UN-Menschenrechtsverträge, universelles Völkergewohnheitsrecht und OIC-Menschenrechtsdokumente,

18.05.2021

Beitrag in:

Anja Pistor-Hatam (Hrsg.), Menschenrechte in der Islamischen Republik Iran / Human Rights in the Islamic Republic of Iran, Baden-Baden, 2021, S. 29-52.