Neuerscheinungen am WSI

Die folgenden Publikationen sind kürzlich am Institut herausgegeben worden.

German Yearbook of International Law
weitere Bände der Schriftenreihe des WSI

Das Al Qaida-Sanktionsregime als Ausübung supranationaler Kompetenzen durch den Sicherheitsrat

Beuren, John (Hrsg.)

Das Al Qaida-Sanktionsregime als Ausübung supranationaler Kompetenzen durch den Sicherheitsrat

Als internationale Organisation sind die Vereinten Nationen prinzipiell auf die Regelung von Rechtsbeziehungen zwischen den Staaten angelegt. Wie können ihnen, wie es der Titel der Arbeit zu unterstellen scheint, dann supranationale Kompetenzen zugeschrieben werden? Eine supranationale Organisation zeichnet sich insbesondere durch die Fähigkeit aus, unter Rückgriff auf einen Anwendungsvorrang vor staatlichem Recht unmittelbar bindende Normen für Individuen erlassen zu können. Tatsächlich haben die Vereinten Nationen bereits diverse supranationale Regelungsregime eingerichtet. [mehr]

Der Status von Gruppen im Völkerrecht

Matz-Lück, Nele (Hrsg.)

Der Status von Gruppen im VölkerrechtDer vorliegende Sammelband versucht, die Vielschichtigkeit des Begriffs der »Gruppe« im Völkerrecht umfassend abzubilden und die völkerrechtliche Entwicklung des Status bestimmter Gruppen nachzuzeichnen. Dazu wird der Frage nachgegangen, ob und in welchem Umfang das Völkerrecht Gruppen von Personen als bedingt rechtsfähige Einheiten wahrnimmt. Der Begriff der Gruppe spielt in aktuellen Erörterungen zum Völkerrecht eine wichtige Rolle, wenn z.B. Flüchtlinge, Minderheiten oder indigene Völker als Kategorien erörtert werden, deren Mitglieder wegen der Gruppenzugehörigkeit schutzbedürftig erscheinen.[mehr]

Das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt und die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland

Seifert, Philip

Das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt und die Rechtsordnung der Bundesrepublik DeutschlandDas UNESCO-Welterbeübereinkommen ist sowohl hinsichtlich der Anzahl seiner Vertragsparteien als auch seiner Bekanntheit in der Bevölkerung eines der populärsten Völkerrechtsinstrumente der Erde. Nach über dreißigjähriger Praxis entschied das Welterbekomitee im Jahre 2009 erstmalig in seiner Geschichte, mit dem »Dresdner Elbtal« eine Kulturerbestätte von der berühmten Welterbeliste zu streichen. Aufgabe der vorliegenden Arbeit war es daher zu analysieren, wie in Deutschland künftige Konflikte mit dem Welterbesystem vermieden werden können.[mehr]

Drittstaaten und die Jurisdiktion des Internationalen Gerichtshofs

Die Monetary Gold-Doktrin

Thienel, Tobias

Drittstaaten und die Jurisdiktion des Internationalen GerichtshofsDer Internationale Gerichtshof (IGH) kann einen Streitfall zwischen zwei Staaten nur mit der Zustimmung der Parteien entscheiden. Auf dieser Grundlage hat der IGH in seiner Leitentscheidung im Monetary Gold-Fall von 1954 ausgesprochen, dass er auch dann nicht entscheiden kann, wenn zwar die Parteien ihre Zustimmung erteilt haben, der Fall aber zentral einen dritten Staat betrifft, der nicht zugestimmt hat und nicht Prozesspartei ist. [mehr]

100 Years of Peace Through Law: Past and Future

Arnauld, Andreas von (Hrsg.) | Matz-Lück, Nele (Hrsg.) | Odendahl, Kerstin (Hrsg.)

100 Years of Peace through LawSeit seiner Gründung im Jahre 1914 prägt der Leitspruch »Frieden durch Recht« die Arbeit des weltweit ältesten universitären Völkerrechtsinstituts, des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dieser Tradition verpflichtet, widmete sich im September 2014 eine internationale Konferenz zum 100-jährigen Bestehen des Instituts Chancen und Problemen der Sicherung und Wiederherstellung des Friedens mit Mitteln des Völkerrechts. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge zu dieser Konferenz, die vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Ukraine und in Syrien über den Anlass hinaus drängende Aktualität besitzen. [mehr]