Aktuelles

Stellenausschreibung: Promovierte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

03.04.2021

Im Rahmen des drittmittelfinanzierten interdisziplinären Forschungsvorhabens „Bewertungs-rahmen für marine CO2-Entnahme und Synthese des aktuellen Wissenstandes (ASMASYS)“ ist am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht (Prof. Dr. Nele Matz-Lück, LL.M.) zum 1. August 2021 eine Stelle als promovierte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in befristet bis zum 31. Juli 2024 zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die einer Vollbeschäftigung (zur Zeit 38,7 Stunden). Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Lehrverpflichtungen sind mit der Stelle nicht verbunden. Die Einstellung zum genannten Zeitpunkt erfolgt vorbehaltlich des Vorliegens des Bewilligungsbescheids des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Stellenausschreibung: Fremdsprachensekretär*in

26.03.2021

Am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht (Lehrstuhl Prof. Dr. Kerstin von der Decken) ist zum 1. Juni 2021 oder später eine Stelle als
Fremdsprachensekretär*in (halbtags) auf unbestimmte Zeit zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer Vollbeschäftigung (z.Zt. 19,35 Stunden). Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 9a TV-L.

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Nele Matz-Lück, Kommentierung zu Artt. 50, 51 und 68 Landesverfassung SH

12.03.2021

Kommentierung in:

Florian Becker/Christoph Brüning/Wolfgang Ewer/Utz Schliesky (Hrsg.), Kommentar zur Landesverfassung Schleswig-Holstein, Nomos, Baden-Baden, 2021

Völkerrechtliche Tagesthemen: Gespräch zum Thema Flucht und Migration

Völkerrechtliche Tagesthemen: Public International Law and Pandemics: COVID-19 as a Watershed

Völkerrechtliche Tagesthemen: Unzulässigkeit durch Folter erlangter Beweismittel – neue Rechtsprechung des EGMR

Völkerrechtliche Tagesthemen: Climate Litigation / Klimaklage

Völkerrechtliche Tagesthemen: Die Tätigkeit als Vorsitzende im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Völkerrechtliche Tagesthemen: Zu den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Brexit

Völkerrechtliche Tagesthemen: die zwei Körper des Königs - „das Treiben" des thailändischen Monarchen in Bayern

Völkerrechtliche Tagesthemen: 75 Jahre Vereinte Nationen

Völkerrechtliche Tagesthemen: Völkerrechtliche Fragen der Seegrenzen und Ressourcennutzung im östlichen Mittelmeer

Völkerrechtliche Tagesthemen: der Konflikt um Berg-Karabach / Artsakh

Von Felsen und Fischen – Zur Frage der Fischereirechte um Rockall

02.02.2021

Rockall Felsen - Óglaigh na hÉireann - Flickr

Rockall Felsen; Bild von Óglaigh na hÉireann über Flickr (CC BY 2.0).

 

Bei der steinigen 624 m² großen Erhebung, die 162 Seemeilen in westlicher Richtung entfernt vom nördlichen Teil des Vereinigten Königreichs aus dem Nord-Ost-Atlantik ragt und die unter der Bezeichnung „Rockall“ bekannt ist, handelt es sich um einen Felsen. Nicht nur besteht die Formation aus Fels, sie ist auch ein Felsen im Sinne des Seevölkerrechts mit allen Konsequenzen für die Beanspruchung von Meereszonen und die Ausübung von Nutzungsrechten. Die Frage einer zwölf Seemeilen breiten Zone unter britischer Hoheit um den Felsen und damit einhergehende exklusive Fischereirechte wurde jüngst wieder relevant, als am 5. Januar 2021 ein schottisches Patrouillenboot ein Fischereifahrzeug unter irischer Flagge stoppte und auf ein Verbot des Fischfangs in diesem Gebiet verwies. Die in den Medien geäußerte irische Position scheint sich darauf zu beziehen, dass um einen unbewohnten Felsen überhaupt keine Hoheitszone gezogen werden könne. Die entscheidende Frage ist aber die Regelung des Zugangs zu Gewässern des Vereinigten Königreichs zum Zweck des Fischfangs für Schiffe unter der Flagge eines der EU-Mitgliedstaaten nach dem 1. Januar 2021 und dem Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Im Folgenden werden der Hintergrund der Streitigkeit in seiner rechtshistorischen Einbettung (1.) und sodann die Regelungen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (SRÜ) für Inseln und Felsen kurz erläutert (2.), bevor auf die Rolle der Souveränität des Küstenstaates eingegangen (3.) und der Frage nachgegangen wird, welche Auswirkungen der Austritt des Vereinigten Königreichs für Fischereirechte der EU-Mitglieder hat (4.). Der Beitrag schließt mit einem kurzen Ausblick (5.).

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Andreas von Arnauld, How to Illegalize Past Injustice: Reinterpreting the Rules of Intertemporality

06.01.2021

for:

European Journal of International Law (forthcoming), prepublished as Max Planck Institute for Comparative Public Law & International Law (MPIL) Research Paper No. 2020-49, Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=3742694 or http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.3742694

Ästhetisches und juridisches Urteilen: Rechtsästhetik als Methodenkritik

06.01.2021

Beitrag in:

Eva Schürmann and Levno-Paridam von Plato (eds.), Rechtsästhetik in rechtsphilosophischer Absicht, Nomos, Baden-Baden 2020, S. 103-117.

New Human Rights in Regional Human Rights Institutions

06.01.2021

Beitrag in:

Friedens-Warte 93 (2020), pp. 44-55.

An Exercise in Defragmentation: The Grand Chamber Judgment in Hassan v UK

06.01.2021

Beitrag in:

Robin Geiß and Heike Krieger (eds.), The ‘Legal Pluriverse’ Surrounding Multinational Military Operations, Oxford University Press, Oxford 2020, pp. 179-197.